Handicap – Oft nicht sichtbar
Ein Wort zur Erinnerung: Wenn Sie an den Begriff „Behinderung“ denken, haben Sie wahrscheinlich sofort Bilder von Rollstuhlfahrern oder blinden Menschen im Kopf. Doch wer denkt schon an Asthmatiker, Diabetiker, gehörlose Menschen oder Personen mit psychischen Beeinträchtigungen?
Radio B.H.R. e.V. fordert, dass alle Formen von Behinderung anerkannt und sichtbar gemacht werden. Menschen mit Behinderungen benötigen Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung und Gleichstellung statt Diskriminierung. Dies kann nur langfristig gelingen, wenn die gesellschaftliche Akzeptanz für Menschen mit Behinderung wächst.
Deshalb unser Aufruf:
Jeder sollte sich bewusst machen, was es bedeutet, eine Behinderung zu haben.
Radio B.H.R. e.V. möchte aufzeigen, wie insbesondere unsichtbare Behinderungen die Integration erschweren und welche Hindernisse wir gemeinsam überwinden müssen.
Es gibt viele Behinderungen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.
Während körperliche Behinderungen, wie zum Beispiel im Rollstuhl sitzende Menschen, deutlich erkennbar sind, bleiben viele andere Behinderungen oft unbemerkt.
Dazu zählen insbesondere Gehörlosigkeit, psychische Erkrankungen und chronische Krankheiten.
Diese unsichtbaren Behinderungen bleiben häufig im Verborgenen und bedürfen unserer Aufmerksamkeit.
Laut dem Statistischen Bundesamt sind die meisten Behinderungen mit Funktionseinschränkungen innerer Organe, der Wirbelsäule und der Gliedmaßen verbunden.
Hier ein Überblick über die Hauptgruppen von Behinderungen:
Es ist wichtig, sich der Vielfalt der Behinderungen bewusst zu werden und uns dafür einzusetzen, dass alle Menschen die Anerkennung und Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Egal, wo man hinkommt, immer wieder sieht man Fahrzeuge ohne Berechtigung auf Behindertenparkplätzen stehen.
Sind die Schilder nicht deutlich genug?
Doch, das sind sie!
Dieses Verhalten ist nicht nur rücksichtslos, sondern auch äußerst respektlos gegenüber Menschen mit Behinderungen.
Eine kurze Geschichte dazu: Meine Frau und ich kamen gerade vom Einkaufen zurück.
Kein freier Parkplatz war zu finden, und selbst der Behindertenparkplatz war belegt.
Wir fuhren neben das Fahrzeug, das ohne Behindertenausweis dort parkte, und ich rief die Polizei.
Während ich dem Beamten das Kennzeichen durchgab, kam die Fahrerin hinzu und fing an, mich anzupöbeln, warum ich sie melden würde.
Gelassen übergab ich ihr mein Handy und bat sie, selbst mit dem Polizisten zu sprechen.
Als sie erfuhr, dass sie unrechtmäßig auf dem Behindertenparkplatz stand, verstummte das Pöbeln sofort.
Der Beamte fragte mich, ob ich eine Anzeige erstatten wolle.
Da die Fahrerin sich entschuldigte und den Parkplatz verließ, sah ich davon ab.
Meine Botschaft: Wenn ihr solche Situationen erlebt, zögert nicht, die Polizei zu informieren. Rücksichtslosigkeit sollte keine Nachsicht erfahren!