Samstag, 11. April 2026

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 Das Behinderten Handicap Radio e.V. ist und war schon immer ein buntes Radio!


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Vor allem die Kinder welche wir mit unseren Projekten unsterstützen würden sich über jede, noch so kleine Spende sehr freuen, vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 ©Bild, erstellt mit KI


Selbst wenn alles andere vergeht, bleibt die Musik erhalten.

 

Hast du dich sich schon einmal gefragt, welche heilenden Kräfte in der Musik liegen?

 

Musik beeinflusst zahlreiche körperliche Prozesse.

 

Ihre Macht liegt darin, als universelle Sprache Emotionen zu wecken und gezielt eingesetzt zu werden.


Stream- Das Behinderten Handicap Radio e.V


Stream-  Inklusionsradio


Unser neues Radio im Verbund von Behinderten Handicap Radio e.V.


In Deutschland wird der Begriff „Menschen mit Handicap“ häufig lediglich als beschönigender Ausdruck verwendet, um den Begriff „Menschen mit Behinderung“ zu ersetzen.


Menschen mit Behinderungen sind Personen, die aufgrund körperlicher, seelischer, geistiger oder Sinnesbeeinträchtigungen in Verbindung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren voraussichtlich länger als sechs Monate daran gehindert werden können, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.


Behinderungen lassen sich grundsätzlich in folgende Hauptbereiche einteilen: körperliche Behinderung, Sinnesbehinderung (wie Sehbehinderung, Blindheit, Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit, Taubblindheit), Sprachbehinderung, psychische oder seelische Behinderung, Lernbehinderung und geistige Behinderung.


Menschen mit komplexen Behinderungen werden auf unterschiedliche Weise beschrieben: als „Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf“, „Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung“, „schwerst mehrfach behinderte Menschen“ oder „Menschen mit Schwerst- bzw. Mehrfachbehinderung“.


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Als Vorsitzender unseres Vereins setze ich mich aktiv für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein und scheue nicht davor zurück, bei denen auf Widerstand zu stoßen, die uns durch veraltete Denkweisen, übergriffiges Machtverhalten und fehlenden Respekt das Leben erschweren.

 

Peter Schöpe



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Wir über uns

Als Behinderten-Handicap-Radio e.V. arbeiten wir mit und um die "GELEBTE" Inklusion schon seit dem Jahr 2000 (als eingetragener Verein seit 2006), nicht nur für "BEHINDERTE MENSCHEN", nein für "ALLE MENSCHEN".

 

Besonders am Herzen liegen uns nun schon seit dem Jahr 2020 schwerst erkrankte Kinder, das Projekt war für ein halbes Jahr geplant und läuft nun, dank sehr vieler Unterstützer und Sponsoren, schon drei Jahre und wir werden weiter machen!

 

Oberstes Ziel ist, dass Menschen mit Behinderung in den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten kommen.


Wir über uns

 

 

Im Jahr 2000 haben wir unsere Arbeit begonnen und sind seit 2006 ein eingetragener Verein.

 

Wir sind selbst Menschen mit Behinderung und setzen uns für die Belange von Menschen mit Behinderung und Handicap sowie für die Inklusion aller Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, ein.

Anfangs bestand unsere Aufgabe darin, behinderten Menschen den Zugang zu Webradio, Redaktion und Sendungsgestaltung zu vermitteln.

 

Eigene Sendungen wurden produziert und über einen Internetstream verbreitet – bis 2015. Die stetig steigenden Kosten für GVL und GEMA sowie ausgebliebene Sponsorengelder zwangen uns jedoch, den eigenständigen Radiobetrieb einzustellen. Daraufhin haben wir bei LAUT FM angefragt und senden seitdem dort Nonstop.

 

Gerne erstellen wir auch gegen eine Spende individuelle Sendungen und streamen diese auf LAUT FM. Fragen Sie einfach bei uns nach!

 

In Zeiten der Inklusion engagiert sich unser Vorsitzender gemeinsam mit allen Mitgliedern sowohl im nachbarschaftlichen Bereich als auch in der Öffentlichkeit.

 

Seit dem Jahr 2015 ist Peter Schöpe Inklusionsbotschafter zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Er agiert überparteilich und weltanschaulich neutral, arbeitet konsensorientiert und mit hoher Fachkompetenz. Auf seiner und unserer Homepage informiert er regelmäßig über aktuelle Entwicklungen zur Inklusion. Unsere Mitglieder haben einstimmig ihre Unterstützung zugesagt.

© 2026 Radio B-H.R. e.V.


Kein Mensch sollte jemals behaupten, dass Menschen mit Behinderungen unbrauchbar, hirnlos oder minderwertig sind, oder ähnliche herabwürdigende Äußerungen machen.

 

Wer solche Dinge sagt, sollte bedenken, dass man selbst durch eine Krankheit oder einen Unfall innerhalb einer Minute zu einer Person mit Behinderung werden kann.

 

Menschen mit Behinderungen sind intelligent, oft weitaus klüger als diejenigen, die gegen sie hetzen.

 

Hetzer hingegen zeigen nur ihre eigene Ignoranz und Unwissenheit, ohne zu verstehen, was sie überhaupt sagen.

 

Sollte jemand euch gegenüber solche abwertenden Bemerkungen machen, droht ihm mit einer Strafanzeige. Viele haben damit bereits Erfolg gehabt.

Was bedeutet Verein

 


Wer ist der Verein überhaupt?

 

Einblicke von unserem 1. Vorsitzenden Peter Schöpe.

 

Schauen wir uns das genauer an: "Woraus besteht der Verein?"

 

Jeder Verein, auch unser Behinderten Handicap Radio e.V., setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die ein gemeinsames Interesse teilen.

 

Doch wer sind diese Mitglieder bei uns?

 

Sind es Fremde, die ich nicht kenne und mit denen ich nichts zu tun habe?

Oder ist es nur der Vorstand?

 

Nein, der Verein, das sind wir ALLE. Behinderten Handicap Radio e.V., das sind wir, das ist jeder Einzelne von uns.

 

Der Vorstand ist lediglich ein aus unseren Reihen gewähltes Gremium, das ehrenamtlich bestimmte Aufgaben und Pflichten im Namen aller Mitglieder übernimmt.

 

Doch jedes Vorstandsmitglied bleibt gleichzeitig ein Vereinsmitglied mit den gleichen Rechten wie alle anderen.

 

Warum hört man dann manchmal den Satz: "Das geht mich nichts an, das ist Vereinssache, das sollen ‘DIE’ regeln!"?

 

Wer sind diese ‘DIE’?

 

Das ist doch ein Widerspruch in sich, oder?

 

Oft hört man auch Beschwerden, dass es wieder einmal überall dreckig und unordentlich ist.

 

Aber woher kommt der Dreck? Ist es Stroh, das beim Abladen verloren ging? Oder ist es vielleicht Schmutz, den wir selbst hinterlassen haben?

 

Das bedeutet doch, dass wir selbst diesen Schmutz wegräumen müssen, der durch uns entstanden ist!

Manchmal fühlt man sich nur als zahlendes Mitglied und denkt vielleicht: "Ich zahle, also bekomme ich eine Leistung und der Rest geht mich nichts an."

 

Aber wer so denkt, sollte sich vielleicht einen Nobelverein suchen, dort mehr bezahlen und dafür mehr Komfort und Service bekommen. Doch wer soll bei uns ‘den Rest’ machen?

 

Der Verein – und das sind wir alle.

 

Natürlich hat jeder unterschiedliche Gründe, hier zu sein. Aber jeder wusste, dass es keinen professionellen, bezahlten Betreiber gibt, der die ganze Arbeit übernimmt.

 

Ist das nicht ein großer Vorteil?

So können wir sicher sein, dass unser Geld direkt in den Verein fließt.

 

Seit der Gründung unseres Vereins befinden wir uns in einem kleinen Teufelskreis: Einige Mitglieder leisten überdurchschnittlich viel, andere helfen, so gut sie können, und manche sind eher bei den Feierlichkeiten aktiv als bei der Arbeit.

 

Es ist klar, dass nicht jeder gleich viel Zeit hat oder jede Aufgabe übernehmen kann. Aber es ist unvermeidlich, dass diejenigen, die viel arbeiten, sich irgendwann alleingelassen fühlen und die Motivation verlieren.

 

Schlimm ist, dass oft hohe Erwartungen an die gestellt werden, die viel Zeit und Mühe investieren.

Wenn ein Mitglied regelmäßig sechs Stunden in der Woche arbeitet und dann mal nur zwei Stunden aussetzt, heißt es schnell: "Der tut ja auch nichts mehr!"

 

Ist das nicht ungerecht?

Was wäre der Verein – was wären wir – ohne diese engagierten Mitglieder?

Wenn es darum geht, Freiwillige für eine anstehende Aufgabe zu finden, hört man oft: "Warum schon wieder ich?

 

Warum nicht mal jemand anderes, der schon länger nichts mehr getan hat?"

Was ist der Maßstab für unser Handeln – das gute oder das schlechte Beispiel?

Und warum tun wir das alles?

 

Für den Verein – also für uns!

Warum muss man jedes Mal Freiwillige suchen und um Hilfe bitten?

 

Jeder sieht die anstehende Arbeit und könnte vielleicht auch einmal selbst etwas anpacken.

Natürlich gibt es Aufgaben, die organisiert und vorbereitet werden müssen (hier kommt der Vorstand ins Spiel), aber warum kann man nicht einfach mal selbst eine lose Zaunlatte festnageln oder den Hof fegen, nachdem Schmutz hinterlassen wurde?

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit diesen Herausforderungen umzugehen: Wir lassen alles, wie es ist, und riskieren, dass engagierte Mitglieder ihre Motivation verlieren, weil sie sich als die "Dummen" fühlen, die die Arbeit freiwillig, in ihrer Freizeit und ehrenamtlich machen.

 

Alles bleibt, wie es ist, und vieles geht nach und nach kaputt. Aber das entspricht sicher nicht den gemeinsamen Interessen, unter denen wir uns im Verein zusammengefunden haben.

 

Wir sollten uns bemühen, unser Bestes zu geben, uns gegenseitig motivieren und einander nicht das Leben schwer machen.

 

Natürlich lassen sich Meinungsverschiedenheiten nicht immer vermeiden, aber auch diese kann man mit konstruktivem Denken und Verhalten lösen.

 

Diese Gedanken zu unserem Vereinsleben sollen keine Standpauke sein, sondern einfach zum Nachdenken anregen.

 

Es wäre schön, wenn sich jeder seine eigenen Gedanken dazu macht und sich in irgendeinem Punkt angesprochen fühlt.

 

Vielleicht sollten wir uns öfter in die Lage des anderen versetzen, um dessen Standpunkt besser zu verstehen. Toleranz und Verständnis für die Anliegen anderer helfen uns dabei.

 

Wir sollten uns alle in Zukunft häufiger auf unser gemeinsames Ziel besinnen: die Behindertenarbeit und den Verein, der diese Arbeit trägt – nämlich uns!

 

Eine zentrale Frage sollte im Vordergrund stehen:

„Wie können wir alle gemeinsam, ohne einzelne zu stark zu belasten, konstruktiv zu einem Vereinsleben beitragen, das allen Entspannung, Freude und Freizeitqualität bietet?“


Ein eingetragener Verein (e.V.) bietet zahlreiche Vorteile, die ihn zu einer attraktiven Organisationsform für Gruppen und Gemeinschaften mit gemeinsamen Interessen machen. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

 

1. Rechtliche Sicherheit: Als eingetragener Verein besitzt die Organisation eine eigene Rechtspersönlichkeit. Das bedeutet, dass der Verein selbst Träger von Rechten und Pflichten ist und nicht die einzelnen Mitglieder persönlich haften. Dies bietet den Mitgliedern rechtliche Sicherheit, insbesondere bei finanziellen Verpflichtungen oder möglichen rechtlichen Auseinandersetzungen.

 

2. Gemeinnützigkeit und Steuervergünstigungen: Ein eingetragener Verein kann den Status der Gemeinnützigkeit beantragen, wenn er gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgt. Dieser Status bringt steuerliche Vorteile mit sich, wie etwa die Befreiung von der Körperschafts- und Gewerbesteuer sowie die Möglichkeit, Spendenquittungen auszustellen, was das Fundraising erleichtert.

 

3. Verbindliche Strukturen und klare Zuständigkeiten: Die Satzung eines eingetragenen Vereins regelt die internen Strukturen, Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie die Aufgabenverteilung im Vorstand. Dies schafft klare Zuständigkeiten und sorgt für eine transparente und effektive Organisation.

 

4. Höheres Vertrauen und Seriosität: Die Eintragung ins Vereinsregister verleiht dem Verein eine höhere Seriosität und Glaubwürdigkeit. Dies kann bei der Gewinnung von Mitgliedern, Spendern und Sponsoren von Vorteil sein, da ein eingetragener Verein als gut organisierte und stabile Institution wahrgenommen wird.

 

5. Möglichkeit der Förderung und Unterstützung: Eingetragene Vereine haben oft bessere Chancen, öffentliche Fördermittel oder private Spenden zu erhalten. Viele Stiftungen und staatliche Förderprogramme setzen voraus, dass der Antragsteller ein gemeinnütziger, eingetragener Verein ist.

 

6. Flexibilität bei der Mitgliederverwaltung: Ein Verein kann Mitglieder in unterschiedlicher Form aufnehmen – als aktive, passive oder fördernde Mitglieder. Dies ermöglicht eine flexible Mitgliederstruktur, die sich an den Bedürfnissen der Organisation orientiert.

 

7. Erleichterte Zusammenarbeit mit anderen Organisationen: Als juristische Person kann ein eingetragener Verein Verträge abschließen, Partnerschaften eingehen und rechtlich bindende Vereinbarungen treffen. Dies erleichtert die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Behörden und Unternehmen.

 

8. Langfristige Existenzsicherung: Ein eingetragener Verein ist unabhängig von seinen Gründern oder aktuellen Vorstandsmitgliedern. Er kann über Generationen hinweg bestehen und seine Ziele langfristig verfolgen, da seine Existenz nicht an Einzelpersonen gebunden ist.

 

9. Gemeinschaftsgefühl und Mitbestimmung: Mitglieder eines eingetragenen Vereins haben das Recht, an der Gestaltung und Entwicklung des Vereins aktiv mitzuwirken. Die demokratische Struktur eines Vereins fördert das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation der Mitglieder mit den Vereinszielen.

Zusammengefasst bietet ein eingetragener Verein eine solide Basis für die Verfolgung gemeinsamer Ziele, rechtliche Sicherheit, steuerliche Vorteile und eine strukturierte Organisation, die es ermöglicht, langfristig erfolgreich zu arbeiten.

Ansichten

 


Unsere Ansichten sind nicht immer bequem, aber sie müssen ausgesprochen werden!

 

Freiwillige und Menschen mit Behinderung unterstützen sich gegenseitig.

 

Leider hören wir oft verletzende und diskriminierende Bemerkungen wie:
„Ihhh, wie eklig, schau dir den an, wie er sabbert.“
„Kind, spiel nicht mit dem geistig behinderten Kind.“


„Mein Gott, was für Ausdrücke der benutzt!“
„Vor Rollstuhlfahrern sollte man sich in Acht nehmen.“
„Mit dem Kind spielst du nicht, nachher bist du auch so!“
„Pass auf, der ist blind – wer weiß, ob der dich nicht schlägt! Und der Blindenhund könnte beißen!“

Solche Worte kommen von Menschen ohne sichtbare Behinderung.

 

Ohne Behinderung?

 

Wir finden, dass diese Menschen eine große Barriere haben – in ihrer Denkweise und Ausdrucksweise!

 

Denken sie jemals daran, dass auch sie durch einen Unfall oder eine Krankheit betroffen sein könnten?

Wir nennen diese Haltung „Niedenker“ oder „Ich-Denker“.

 

Jeder Mensch sollte seine Vorurteile hinterfragen, vor allem junge Familien, die Verantwortung in der Erziehung tragen.

 

Eine Behinderung ist weder etwas Böses noch etwas Schlechtes – es ist eine Lebenssituation, die erklärt und verstanden werden kann. Dafür sind wir da!

 

Update 20.01.2025 / Peter Schöpe

 

Unfassbar! Vor längerer Zeit gingen wir an unserer Bushaltestelle vorbei, um zu unserem Auto zu gelangen. Dort trafen wir eine uns gut bekannte Dame mit ihrem schwer behinderten Sohn, der im Rollstuhl sitzt. Er leidet an einer sehr schweren spastischen Lähmung – alle seine Muskeln sind gelähmt, sein Rückenmark und Gehirn sind schwerst geschädigt.

 

An der Haltestelle stand auch eine junge Mutter mit zwei kleinen Kindern. Die Kinder fragten neugierig, warum der Mann in einem so seltsamen Stuhl sitze. Die Antwort der Mutter war erschreckend und absolut inakzeptabel: „Schaut da nicht hin, solche Menschen sind dumm und krank. Man kann sich bei denen anstecken, also bleibt lieber weg!“

 

Ich konnte das nicht unkommentiert lassen und sagte der Mutter ruhig, aber bestimmt: „Erzählen Sie Ihren Kindern nicht solchen Unsinn! Stattdessen sollten Sie ihnen erklären, dass der Mann schwer krank ist und an einer Behinderung leidet. Klären Sie Ihre Kinder auf, aber richtig!“

 

Die Mutter reagierte darauf patzig und meinte, ich solle mich nicht in ihre Erziehung einmischen. Meine Antwort war ein klares „DOCH!“ Es ist unsere Verantwortung, uns einzumischen, wenn solche Dinge gesagt werden. Was sollen Ihre Kinder tun, wenn ihnen selbst einmal etwas passiert und sie in eine ähnliche Situation kommen? Schweigen und ignorieren?

 

Ich fügte hinzu: „Ich weiß, wer Sie sind und wo Sie wohnen. Wollen Sie wirklich eine Anzeige wegen Diskriminierung einer schwerbehinderten Person riskieren? Sie wären nicht die Erste.“ Plötzlich wurde die Mutter still. Nach einer Weile entschuldigte sie sich bei der betroffenen Mutter, die völlig aufgelöst war und nicht einmal in der Lage war, den Bus zu betreten. Wir boten an, die beiden zum Arzt zu fahren. Am Ende entschuldigte sich die Frau auch bei uns und versprach, ihren Kindern zu Hause alles zu erklären. Sie bat uns, von einer Anzeige abzusehen.

 

Ob sie das tatsächlich getan hat, bezweifle ich. Traurigerweise erlebe ich immer wieder, dass viele Menschen gar nicht darüber nachdenken, was sie sagen, bis sie selbst betroffen sind.

 

Es fehlt eindeutig an Aufklärung über das Leben von schwerstbehinderten Menschen und auch an echter Inklusion. Ich bin zwar nicht politisch aktiv, aber unabhängig davon sage ich ganz klar: Die Politik muss endlich handeln, egal, wer gerade regiert!

 

Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde von der Bundesrepublik Deutschland am 24. Februar 2009 ratifiziert. Das sind jetzt 15 Jahre.

 

Und was hat sich getan?

 

Leider nichts!

 

Das Finalprinzip

 

Das Behinderten Handicap Radio e.V. ist und war schon immer ein buntes Radio!


Das Finalprinzip

 

Es ist nicht die körperliche Beeinträchtigung an sich, wie beispielsweise eine Querschnittslähmung oder ein Hörverlust, die darüber entscheidet, ob jemand als behindert gilt, sondern der Bedarf an sozialen Unterstützungsmaßnahmen, um Benachteiligungen auszugleichen.

 

Der Fokus liegt somit nicht auf dem ursprünglichen Defekt, sondern auf dem Ziel, die Rehabilitation zu erreichen.

Diese Perspektive stellt das traditionelle Kausalitätsprinzip von Behinderung infrage.

 

Die Dienstleistungsökonomie wird grundlegend kritisiert, da institutionalisierte Hilfssysteme oft durch ihre eigene Dynamik neue Bedürfnisse schaffen und so kontraproduktiv wirken können.

 

In seiner „Theorie des kommunikativen Handelns“ (1981) beschreibt Jürgen Habermas die „Kolonialisierung der Lebenswelt durch Systemimperative“. Er argumentiert, dass Systeme aus formal organisierten Handlungsbereichen bestehen, in denen rational-funktionales Handeln dominiert.

Diese Kritik wurde sowohl von Betroffenen als auch von professionellen Helfern geäußert und führte zur Bewegung der De-Institutionalisierung.

Das „Independent Living Movement“ entstand als Reaktion auf die Abhängigkeit und Kontrolle durch Fachleute und setzt sich für einen selbstbestimmten Zugang zu Unterstützungsleistungen ein.

Dabei wird die behinderte Person als gleichberechtigter Partner in der Kommunikation angesehen und nicht als Objekt des Hilfssystems.

Inklusion

 

Was ist ein Inklusionsbotschafter?

 

Als ehrenamtlicher Inklusionsbotschafter, ernannt im Rahmen eines Modellprojekts der ISL im Jahr 2015 gemeinsam mit der Aktion Mensch,  verstehe ich mich als Brückenbauer und Interessenvertreter.

 

Mein Ziel ist es, dazu beizutragen, dass alle Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

 

Dabei richte ich mich nicht ausschließlich an Menschen mit Behinderung, auch wenn sie häufig im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen.

 

Vielmehr sehe ich Inklusion als ein gesamtgesellschaftliches Prinzip, das uns alle betrifft, also kann ich von jeder oder jedem angesprochen werden.

 

Wofür ich mich einsetze:

 

Breiter Ansatz:

Inklusion bedeutet für mich, dass alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Behinderung, Geschlecht oder anderen Merkmalen, von Anfang an die gleichen Chancen auf Teilhabe haben.

 

Barrieren abbauen:

Ich engagiere mich dafür, Hindernisse in den Köpfen und im Alltag abzubauen. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.

 

Selbstvertretung & Empowerment:

Als Mensch mit Behinderung bringe ich meine eigenen Erfahrungen ein und nutze meine Stimme, um mehr Teilhabe in Gesellschaft und Politik einzufordern und für ein inklusives Miteinander zu werben.

 

Ziel des Miteinanders:

Mein Anliegen ist eine Gesellschaft, in der Vielfalt wertgeschätzt wird und Inklusion als Chance für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen verstanden wird.

 

Abgrenzung:

Im Unterschied zu Inklusionsbeauftragten, die häufig in Unternehmen tätig sind und sich speziell um die Belange schwerbehinderter Beschäftigter kümmern, arbeite ich unabhängig und breit gefächert für mehr Verständnis und Miteinander in allen Lebensbereichen.

 

Gemeinsam einfach machen:

Als Inklusionsbotschafter möchte ich Brücken zwischen Menschen mit und ohne Behinderung bauen und gegenseitiges Verständnis fördern.

 

Ich unterstütze Sie gerne bei Problemen, zum Beispiel im Umgang mit Behörden, Vermietern oder anderen Einrichtungen.

 

Zögern Sie nicht, mich anzusprechen.

 

Mir fällt immer wieder auf, dass viele Menschen Hemmungen haben, sich zu wehren oder ihre Rechte einzufordern, besonders gegenüber Behörden oder z.B. Vermietern.

 

Genau hier möchte ich Mut machen: „Sie sind nicht allein, ich kann Sie unterstützen, Anliegen begleiten und immer wieder nachhaken.

 

Natürlich kann ich keine Erfolge garantieren, aber ich bin überzeugt: „Ein Versuch ist es immer wert.“

 

 

 

 

Hinweis:


Sie können mich jederzeit gerne ansprechen oder über das Kontaktformular auf dieser Seite erreichen. Alternativ bin ich per E-Mail unter iapkk@web.de, telefonisch (Festnetz: 0681 6865 4900, Mobil: 0173 5387 941) sowie per SMS, WhatsApp oder Telegram (Mobil: 0173 5387 941) für Sie erreichbar 

(Mit Ausnahme von Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen)

 

Ihr Anliegen behandle ich selbstverständlich vertraulich und leite es, falls erforderlich – an die zuständigen Stellen weiter. Wenn Sie nicht namentlich genannt werden möchten, ist das kein Problem: Ihr Hinweis wird anonymisiert, und Sie erhalten von mir eine Rückmeldung zu der Antwort, die mich erreicht.

Seien Sie unbesorgt – Namen von Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern gebe ich nicht weiter, sofern dies nicht ausdrücklich gewünscht ist.


Was ist das Ziel der Inklusion?

 

Inklusion wird als universelles Menschenrecht betrachtet.

 

Ihr Ziel besteht darin, alle Menschen zu berücksichtigen, unabhängig von Rasse, Geschlecht, Behinderung, gesundheitlichen oder anderen besonderen Bedürfnissen.

 

Es geht darum, gleichwertige Zugangs- und Chancenmöglichkeiten zu schaffen sowie Diskriminierung und Intoleranz abzubauen. Inklusion betrifft sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens.


Inklusion bedeutet, Hindernisse zu beseitigen und sicherzustellen, dass Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt miteinander interagieren können.

 

Sie umfasst die Schaffung eines Umfelds, in dem alle Menschen die gleichen Chancen, Möglichkeiten, Rechte und Behandlungen erhalten, unabhängig von ihren individuellen Unterschieden.

 

Ziel der Inklusion ist es, Vielfalt anzunehmen und die Teilhabe aller an der Gesellschaft zu fördern.


Warum ist uns Inklusion wichtig?

 

Wenn jeder Mensch selbstverständlich integriert ist, verlieren Unterschiede an Bedeutung. Unabhängig davon, wie alt jemand ist, welches Geschlecht er hat, ob er eine Behinderung hat oder woher er stammt:

"Durch Inklusion erhalten alle die gleiche Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen."


Was ist ein inklusives Ziel?

Zu den Zielen der Inklusion könnte unter anderem die Steigerung des Anteils der Mitarbeitenden gehören, die sich mit dem Unternehmen identifizieren, sowie das Festlegen von Zielen für die Bildung von Mitarbeiterressourcengruppen und Outreach-Ausschüssen.


Was bedeuten Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion für uns?

 

Es bedeutet, allen Mitarbeitenden die Gelegenheit zu bieten, ihre Meinungen zu äußern, und dafür zu sorgen, dass niemand aufgrund seiner Identität ausgeschlossen wird.

 

Außerdem geht es darum, den Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, sich mit den Werten ihres Unternehmens zu identifizieren.


Beispiel für Inklusion

 

Zum Beispiel lernen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam in der Schule.

 

Wenn jeder Mensch die Möglichkeit hat, überall teilzuhaben – sei es am Arbeitsplatz, im Wohnumfeld oder in der Freizeit – dann ist das Inklusion.


Wie formuliert man ein Ziel für Vielfalt und Inklusion?

 

Die SMART-Kriterien zur Zielsetzung

 

Formulieren Sie präzise, was Sie erreichen wollen.

Statt einfach „die Vielfalt zu steigern“ sollten Sie zum Beispiel das Ziel setzen, „den Anteil von Frauen in Führungspositionen innerhalb eines Jahres um 20 % zu erhöhen“.

 

Messbar: Bestimmen Sie klare Kennzahlen, um den Fortschritt zu überwachen – beispielsweise die Anzahl der Neueinstellungen aus unterrepräsentierten Gruppen.